Feeds
Artikel
Kommentare

lebendige Lernorte

Da die letzten Wochen irgendwie vollgestopft waren mit verschiedensten Dingen komme ich tatsächlich erst jetzt dazu auch hier mal etwas zum lebendige Lernorte Wettbewerb zu schreiben – aber immerhin gibt es quasi brandaktuelle Neuigkeiten. Aber erst mal von vorne…

Ende März war Abgabe für den von DINI ins Leben gerufenen studentischen Ideenwettbewerb “Lebendige Lernorte” und wir haben es tatsächlich noch rechtzeitig geschafft einen Beitrag über MyPaed einzureichen. Nach einigen Wochen kam dann der Anruf: wir hatten es unter die ersten geschafft, durften auf jeden Fall zur Preisverleihung fahren und unser Projekt vorstellen :-)

Es folgten einige mails und ein Telefonat in denen alles rund um die Preisverleihung geklärt wurde. Alle Nominierten konnten ihre Projekte auf der Preisverleihung im Rahmen der Bibliothekarstagung in Erfurt präsentieren. Im Anschluss würde dann der oder die Gewinner bekannt gegeben. Also haben wir eine kurze Präsentation vorbereitet und sind nach Erfurt gefahren. Erwartet haben wir uns eigentlich nichts, da wir nach dem Telefonat recht sicher waren, dass es zur Nominierung gereicht hatte, darüber hinaus aber wohl nicht. Also kamen wir auch sehr entspannt in Erfurt an und konnten mittelprächtig entspannt unsere Präsentation halten.

Nachdem alle Nominierten ihre Projekte vorgestellt hatten wurde bekannt gegeben, dass der Preis aufgeteilt werden würde. Der Kreativpreis ging an learn connected aus Dresden. Und dann die Überraschung: der erste Preis ging an MyPaed :-))

Wow, damit hatten wir nicht gerechnet, aber gefreut haben wir uns dafür umso mehr! Die tolle Laudatio von Ulrike Gutheil findet sich übrigens hier online.

Jetzt – fast schon drei Wochen später – freuen wir uns nach wie vor, mittlerweile dann auch noch zusätzlich über die vielen Pressemeldungen und das Interesse an MyPaed. Letzte Woche kam dann auch noch eine Interviewanfrage von e-teaching.org, die uns sehr gefreut hat. Seit gestern ist das Interview als Podcast online verfügbar.

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Als nächstes feiern wir auf jeden Fall erst mal eine Party für all diejenigen, die an MyPaed mitarbeiten oder es sonst in irgendeiner Weise unterstützen :-)

del.icio.us vs. diigo

Anfang April bin ich umgestiegen von del.icio.us zu diigo, weil ich es fürchterlich unpraktisch finde keine Annotationen oder Hervorhebungen im Text machen zu können.  Das ist denn auch der größte Vorteil den ich bei diigo sehe, vorallem in Verbindung mit der toolbar, die direkten Zugriff auf alle Funktionen bietet.

Beim bookmarken an sich geben sich die beiden Dienste nicht viel – beide haben eine Autovervollständigung, schlagen Tags vor (eigene und von der Community) und bietetn Platz für Anmerkungen. Diigo hat zusätzlich noch die Funktion bookmarks direkt zu twittern. Das habe ich zwar noch nicht benutzt, finde es aber eigentlich ganz praktisch. Auch in der Verwaltung der Tags und Bookmarks gibt es zwar Unterschiede, prinzipiell finde ich aber beide brauchbar und nutzerfreundlich. Bei del.icio.us wusste ich wo alles zu finden war und hatte mich daran gewöhnt, diigo ist meines erachtens aber ein wenig intuitiver. Ein dickes Plus bekommt diigo von mir auch für die Möglichkeit “mark as unread”, die hat mir vorher lange gefehlt :-)

Störend finde ich bei Diigo, dass es immer mal wieder nicht erreichbar ist und man dementsprechend nichts bookmarken kann. Außerdem gibt es manchmal (nicht immer) Probleme mit den Tags, die ich von del.icio.us importiert habe. Beispielsweise werden sie in der Suche nicht gefunden oder erscheinen nicht in der Sidebar. Das beobachte ich beides noch und schau mal, ob es besser wird :-/

Insgesamt finde ich beide Dienste sehr praktisch, die fehlenden Annotationsmöglichkeiten haben mich allerdings zu diigo getrieben. Ansonsten haben beide minimale Unterschiede, stehen sich aber im Großen und Ganzen in nichts nach. Sicher gibt es auch noch eine Menge Fuktionen, die ich nicht mal bemerkt habe. Da ich aber eigentlich nur eine gute Möglichkeit suche Seiten zu bookmarken und einen Überblick darüber zu behalten, vermute ich, dass ich die meisten auch nicht brauchen würde ;-)

Mittlerweile habe ich es geschafft mir die LaTeX Vorlage für das corporate design der TU Darmstadt so anzupassen, dass sie meinen Vorstellungen und Vorgaben entspricht. Für mich als Neuling bestand die meiste Arbeit darin herauszufinden, wie das, was ich gerne hätte, eingebunden werden kann. Dabei bin ich einige Male an Befehle gekommen, die wohl schon älter waren und nicht so richtig funktioniert haben. So wie es jetzt ist klappt aber alles :-) Zeitlich hat mich am meisten die Erstellung eines Literaturstils nach meinen Wünschen beansprucht. Erst habe ich lange nach einem passenden Stil gesucht, leider aber nichts gefunden. Schlussendlich (vorallem, weil ich keine Lust mehr hatte mich durch Uralte Forenbeiträge zu klicken) habe ich mit makebst aus dem custom-bib package auf der Basis von apalike einen eigenen Stil gebastelt. Noch sind darin einige Kleinigkeiten zu machen, sobald er komplett fertig ist wird man ihn hier downloaden können. Wer meine Vorlage verwenden möchte muss vorläufig noch einen vordefinierten Stil verwenden (natibib liefert einige gängige mit). Und so sieht mein Hauptdokument derzeit aus (die einzelnen Kapitel sind auf eigene Dokumente ausgelagert):

Weiterlesen »

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »